4. Juni 2018

„Wie lange fahren wir noch?“ – Tipps für lange Autofahrten

Tipps für lange Autofahrten - meinefamilie.at

Lange Autofahrten können für kleine Kinder oft zur Strapaze werden, sind sie doch noch nicht in der Lage Zeit richtig einzuschätzen. Passend für den beginnenden Sommer habe ich einige Anregungen und Tipps, wie man die Autofahrten für die Kleinen kurzweiliger macht.

Die Vorfreude auf den Urlaub ist meist groß. Spielzeug, Bücher und Kuscheltiere sind schnell eingepackt. Während wir Eltern im Kopf noch alles durchgehen und abhaken – Blumen gießen organisiert, Kühlschrank abgetaut – sausen die Kids am Gehsteig übermütig auf und ab. Jause, Musik-CDs und Hörbücher für die lange Reise liegen griffbereit, die Koffer sind eingepackt, soweit alles geschafft. Doch kaum sitzen alle angeschnallt im Auto geht es schon los. „Wie lange fahren wir noch?“ Kaum weggefahren, stellte unser Sohn diese Frage tatsächlich das erste Mal nach der ersten Ampel.

Urlaubsstrecke zum Mitschauen

Nach unzähligen genervten Autofahrten kam mein Mann auf die Idee, die Strecke nicht nur für sich, sondern auch für unseren Sohn auszudrucken. Erstaunlicherweise funktionierte dies sehr gut. Ich zeigte ihm auf der Übersichtskarte immer, wo wir weggefahren sind, wo wir hinwollen und wo wir derzeit sind. Als er schon größer war fand er es super spannend, direkt am Handy mit dem Navi mitzuverfolgen, wie wir gerade fahren, wo wir gerade sind und wie weit es noch ist.

Besonders auf den langen, eintönigen Autobahnen, wo es nichts zu sehen, gibt wird den Kindern schnell langweilig. Hier haben wir uns angewöhnt, prägnante und bekannte Stationen auf der Karte einzuzeichnen. Z.B. die Windmühlen, welche den Strom erzeugen oder den großen Lutz-Sessel beim Einkaufszentren.

Zeit kindgerecht erklären

Da Zeitbegriffe für Kinder schwierig zu verstehen sind, sprechen wir mittlerweile nur mehr von CD-Längen. Z.B.: „Noch zweimal Deine Lieblings-CD und dann kommt eine Raststätte und wir machen Pause.“ Auch die Raststätten an sich sind ein guter Orientierungspunkt. Die Kids wissen meist besser als wir, welche Raststätte wie ausgestattet ist und wo es ihnen besser gefallen hat. Auch hier hilft ein Plan den Überblick zu bewahren, indem die Kinder ihre private Lieblings-Raststätte einzeichnen können. Z.B.: Wo war das Schiff und wo waren die Computer?
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