19. Oktober 2018

Lärmender Nachbar – was tun?

Laermede_Nachbarn - meinefamilie.at

Einen Nachbarschaftsstreit möchte man immer auf jeden Fall vermeiden. Aber wie löst man die Problematik, wenn es dann doch dazu kommt?

Als wir erfahren haben, dass ich mit unserem zweiten Kind schwanger bin, haben wir entschieden, dass auch unsere Wohnung größer werden muss. Inzwischen haben wir unsere absolute Traumwohnung gefunden und leben bereits seit einem halben Jahr in unserem neuen Zuhause. Die Wohnung ist perfekt und unsere beiden Kinder haben richtig viel Platz.

Nächtliche Lärmbelästigung

Weniger perfekt war allerdings das Verhalten unseres Nachbarn, der seine Freunde regelmäßig zu Fußballabenden eingeladen hat. Da wurde der Fernseher auf volle Lautstärke gedreht und  spätabends geklatscht, gegrölt und geschrien.

Erst haben wir nichts gesagt – es ist ja auch völlig okay, wenn ab und zu einmal lauter gefeiert wird. Wenn das aber mehrmals pro Woche passiert und man ein Volksschulkind daheim hat, das dringend seinen Schlaf braucht, dann sieht man das nicht mehr so entspannt. Immer wieder haben wir den Nachbar höflich darum gebeten seine Fußballabende mit einem geringeren Lärmpegel zu veranstalten. Doch da sind wir nur auf taube Ohren gestoßen. Auch Beschwerden bei der Hausverwaltung haben nichts gebracht.

Rechtsschutz eingeschaltet

Also haben wir uns an unsere Rechtsschutzversicherung gewandt. Diese hat dann einen D.A.S. Partneranwalt, mit Spezialisierung auf Wohn- und Mietrecht, mit dem Fall betraut. Erste außergerichtliche Lösungsversuche blieben jedoch wirkungslos. Schließlich hat der Anwalt Klage gegen den Wohnungseigentümer auf Unterlassung der Lärmimmissionen zu Ruhezeiten sowie gegen die Hausverwaltung auf Mietzinsminderung eingebracht. Plötzlich waren die Beklagten ganz rasch zu einer Problemlösung bereit.

Mittlerweile sind die Fußballabende unseres Nachbarn kein Problem mehr. Der Geräuschpegel hat sich drastisch reduziert und ab 22 Uhr hört man keinen Mucks mehr. Jetzt können unsere Kinder abends ohne lästige Lärmunterbrechungen ins Land der Träume reisen.

Die entstandenen Anwaltskosten in Höhe von 2.800 Euro hat übrigens unsere Rechtsschutzversicherung, die D.A.S. Rechtsschutz AG, übernommen. Die D.A.S. können wir guten Gewissens weiterempfehlen. Sie hat dafür gesorgt, dass wir zu unserem Recht gekommen sind. Mehr Infos gibt es auf www.das.at und auch auf Facebook und YouTube.

 

Aktueller D.A.S.-Spot zum Thema

 

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