12. November 2018

Beinahe hätte ich ordentlich drauf gezahlt!

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Mit einem Kind verändern sich auch die Prioritäten im Leben. Ich habe mich daher entschieden, mein Hobby Motorradfahren hinter mir zu lassen und das Bike zu verkaufen. Doch ganz so einfach war dies nicht.

Ich liebe mein Motorrad. Aber meine Familie liebe ich noch viel mehr. Seit der kleine Dominik da ist und ich Verantwortung als Vater habe, lasse ich das mit dem Motorradfahren ganz bleiben. Deshalb habe ich mich dazu entschieden mein Bike zu verkaufen, bevor das gute Stück zu viel Staub in der Garage ansetzt.

Das Motorrad sieht noch richtig gut aus – ich würde sagen so gut wie neu. Ich habe versucht gute Fotos von der Maschine zu machen, aber irgendwie hat das nicht so funktioniert wie ich mir das vorgestellt habe. Das Bike sieht in Wirklichkeit viel besser aus, als auf den von mir gemachten Fotos. Also verwendete ich ein Foto von der Herstellerseite, das die Motorrad-Firma als Desktop-Hintergrundbild zum Download anbietet, für mein Online-Inserat. Das hat nämlich dem Zustand meines Motorrads am besten entsprochen. Schließlich wollte ich das Bike zu einem ordentlichen Preis verkaufen. Ich fand da gar nichts dabei, denn ich habe nur dieses eine Foto von der Website des Herstellers genommen und sonst meine eignen Bilder.

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Doch da habe ich die Rechnung ohne den Hersteller gemacht. Ein paar Tage, nachdem ich das Verkaufs-Inserat online gestellt habe, erhielt ich ein E-Mail vom Anwalt der Motorradfirma. Darin wurde mir erklärt, dass ich das Bild widerrechtlich verwenden würde, da das Bildmaterial urheberrechtlich geschützt sei. Ich hätte deshalb nun 800 Euro Schadenersatz zu zahlen.

 

 

War mir keiner Schuld bewusst

Da bin ich erst einmal aus allen Wolken gefallen! Damit hatte ich nicht gerechnet. Das Motorrad war nicht einmal 600 Euro wert – wie sollte ich das bezahlen? Und vor allem warum? Das Foto stand ja zum Download auf der Website des Herstellers zur Verfügung. Das wollte ich genauer wissen und wandte mich an die D.A.S. Direkthilfe® meiner Rechtsschutzversicherung.

Ganz so einfach war das nicht, wie der Hersteller mich glauben machen wollte. Einer der hausinternen Juristen bei der D.A.S. Rechtsschutz AG formulierte ein Schreiben an die Motorrad-Firma, stellte den Sachverhalt aus seiner Sicht dar inklusive der ungerechtfertigten Forderung.

Der D.A.S. Jurist sollte Recht behalten! Der Motorrad-Hersteller ließ die Forderung fallen und ich musste nun doch nichts bezahlen. Ich war froh, dass ich hier kompetente Hilfe im Bereich Urheberrecht im Internet bekommen habe, denn ich selbst kenne mich da viel zu wenig aus. Die D.A.S. kann ich guten Gewissens weiterempfehlen. Sie hat dafür gesorgt, dass ich zu meinem Recht gekommen bin. Mehr Infos gibt es auf www.das.at und auch auf Facebook und YouTube.

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