23. April 2018

Nie zu klein für Bücher! Wann und wie man mit seinem Kind liest

lesefrühförderung - meinefamilie.at

Die Vorlesestudie der Stiftung Lesen in Deutschland zeigt: Die Mehrheit der Eltern fängt viel zu spät mit dem Vorlesen an. 55 Prozent aller Eltern lesen ihren Kindern in den ersten zwölf Monaten nicht regelmäßig vor. Und das obwohl ihnen die Wichtigkeit von Vorlesen für die Entwicklung einer Lesekompetenz bewusst ist, die ja wiederrum die Grundvoraussetzung für gute Bildung ist. Wir geben Anregungen und Tipps für einen guten Lesestart ins Leben.

Bei vielen Eltern besteht eine Unsicherheit darüber, wann der richtige Zeitpunkt ist, um mit dem Vorlesen anzufangen. Hier gibt die Forschung eine klare Antwort: Leseförderung soll ab der Geburt beginnen. Kinder sind nie zu klein für Bücher! Sie erfahren so früh, wie viel Spaß in Bildern und Büchern steckt, und werden ein Leben lang Freude am Lesen und Lernen haben. Eine weitere Unsicherheit der Eltern besteht jedoch auch bei der Buchauswahl. Eine Orientierung in einem unübersichtlichen und qualitativ sehr heterogenen Buchmarkt für die Allerkleinsten ist schwierig. Der Tyrolia-Verlag setzt hier mit seinem Pappbilderbuch-Programm ein klares Statement: Von Expertinnen und Experten im Bereich Lesefrühförderung begleitet wurden bisher sieben Pappbilderbücher für Babys und Kleinkinder veröffentlicht.

 Vorraussetzung für spätere Lesekompetenz

„Kinder sind von Anfang an von Büchern begeistert, auch wenn sie zunächst nur teilweise erkennen, was auf den Bildern zu sehen ist, oder Geschichten noch nicht ganz verstehen. Täglich entdecken sie jedoch Neues und anderes wieder. Dieses Entschlüsseln von Bildern und Verstehen von bildlich dargestellten Zusammenhängen ist wiederum wichtige Voraussetzung für spätere Lesekompetenz“, erläutert Katrin Feiner, Programmleiterin Kinder- und Jugendbuch im Tyrolia Verlag. „Wir nehmen schon unsere jüngsten Leserinnen und Leser ernst und setzen auf eine literarisch, konzeptionell und ästhetisch hochwertige Gestaltung unserer Pappbilderbücher, mit denen das gemeinsame Lesen richtig Spaß macht“, so Feiner weiter.

Kinder die Freude am Welt-Entdecken schenken

Der Tyrolia-Verlag arbeitet hier ausschließlich mit Autorinnen und Autoren und Illustratorinnen aus Österreich zusammen, u.a. mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern wie Heinz Janisch, Renate Habinger und Helga Bansch. Österreichisches Deutsch, ein Augenmerk auf Wortklang, Satzrhythmus und Sprachgefühl ermöglichen Vorlesespaß in Kombination mit optimaler Sprach- und Leseförderung. Aus der Verbindung von Niederschwelligkeit und ästhetischem Anspruch wird jungen Kindern die Freude am Entdecken und Wiedererkennen der eigenen (Um-)Welt geschenkt.

Schadstofffreie Bücher zum “Begreifen”

Die Pappbilderbücher bestehen aus robustem, schadstofffreien Material, denn Kinder wollen mit den Büchern auch spielen, sie an- und begreifen. Produziert werden die Bücher ohne Ausnahme in Europa, auch hier setzt der Tyrolia-Verlag einen klaren Kontrapunkt zu Billigprodukten aus Asien.

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