1. November 2014

"Drachen haben nichts zu lachen" von Franz S. Sklenitzka


Drachen haben nichts zu lachen: Das Buch ist empfohlen ab 8 Jahren, eignet sich aber auch für jüngere Kinder ab 5, die gerne lange Geschichten hören.

Drachen haben in dieser wirklich (vor)lesenswerten Geschichte von Franz S. Sklenitzka tatsächlich nichts zu lachen: Die Drachenjagd ist DAS Freizeitvergnügen der Ritter, Drachenzähne sind als Schmuck heiß begehrt und Drachenfleisch gilt als echter Leckerbissen. Ritter gibt es zuhauf und alle wollen möglichst viele Drachen besiegen. Bis auf einen: Ritter Ottokar von Zipp ist liebenswürdig, ein Pazifist durch und durch, kurzsichtig, tollpatschig und ein echter Drachenliebhaber. Alles würde er tun, um die imposanten Geschöpfe zu schützen. Alles. Aber als sein Freund, der Minnesänger Archibald von Exeter, eines Tages eine Idee entwickelt, die es ermöglichen könnte, die Tiere vor der Ausrottung zu bewahren, da muss Ottokar doch kräftig schlucken: Denn soll es nach Archibald gehen, soll er, Ottokar von Zipp, bei einem Turnier antreten. Er der friedliebende und – um ehrlich zu sein – auch gehörig ängstliche Ottokar von Zipp.

Ottokars Wunsch

Doch die Argumente des Freundes sind überzeugend: Schließlich hat derjenige Ritter, der das Turnier gewinnt, beim Herzog einen Wunsch frei. Na und was er sich da wünschen würde, da muss Ottokar nicht lange überlegen, natürlich würde er die Drachenjagd verbieten lassen. So überwindet Ottokar von Zipp seine Angst, schwingt sich auf seinen Ackergaul und trabt gemeinsam mit Archibald von Exeter zum Turnier. Dort trifft er unter anderen auf Sigmund Silberzahn-Floretto, Anselm Rosenquarz-Karacho und Richard Kimberely-Flintstone-Wells, die natürlich auch alle das Turnier gewinnen wollen und darin wesentlich mehr Übung haben als Ottokar.

Super ist an dem Buch auch, dass es als Taschenbuch erschienen ist. Das heißt: Leichtes Gepäck für Urlaub oder U-Bahnfahrten.

Das Buch ist empfohlen ab 8 Jahren, eignet sich aber durchwegs auch für jüngere Kinder ab 5, die gerne lange Geschichten hören und/oder die ein besonderes Interesse an Drachen- und Rittergeschichten haben.

Die Illustrationen, übrigens vom Autor selbst, hätten mich persönlich nicht vom Hocker gerissen, aber mein Sohn fand sie toll und so haben wir nun auch schon die eine oder andere Drachenzeichnung zu Hause hängen.

Tipp: Früh die Neugier am Lesen fördern

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EIN ARTIKEL VON
  • Andrea Harringer

    „Meine Mami schreibt das auf, was ihr andere Leute erzählen.“ Das sagte mein Sohn, als man ihn fragte, was seine Mama beruflich mache. Seit 2001 bin ich Redakteurin in der Erzdiözese Wien, schreibe für den „Sonntag“ und versuche, Themen wie Familie, Kinder und Erziehung auch aus einem christlichen Blickwinkel zu beleuchten.


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