23. März 2015

Buchtipp: Der Stephansdom für Kinder


Das Buch „Der Stephansdom – ein Haus voller Zeichen und Wunder“ macht Lust, die Geheimnisse des Wiener Wahrzeichens auch einmal intensiv mit Kindern zu entdecken.

Der Stephansdom – Ein Haus voller Zeichen und Wunder

Hunde im Wiener Stephansdom? Kröten, Schlangen, Eidechsen und Schildkröten? Kann nicht sein! Oder doch? Vieles wurde schon geschrieben über Wiens Wahrzeichen Nummer 1. Mit dem Buch „Der Stephansdom – Ein Haus voller Zeichen und Wunder“ ist nun ein Werk speziell für Kinder entstanden, in dem die Historikerin Annemarie Fenzl und die renommierte österreichische Kinderbuchautorin Lene Mayer-Skumanz auf eine Entdeckungsreise durch den Dom und seine Geschichte einladen.

Der Stephansdom ist mehr als ein architektonisches Kunstwerk

Mit Kennerblick und fundiertem Wissen schildert die ehemalige Diözesanarchivarin und absolute Stephansdom-Liebhaberin Annemarie Fenzl darin das Werden des Domes als Stück der Wiener Geschichte; aber nicht nur das: Sie schafft es auch, Grundbegriffe des Katholischen Glaubens verständlich zu machen und zu erklären, warum der Stephansdom so viel mehr ist als „nur“ ein architektonisches Kunstwerk.

Sagen, Legenden … und Comics

Die renommierte österreichische Kinderbuchautorin Lene Mayer-Skumanz widmet sich den zahlreichen Legenden und Sagen, die sich rund um den Dom ranken – historisch fundiert und theologisch auf den Punkt gebracht. Zahlreiche Fotos und ausdrucksstarke Zeichnungen und Comics von Annett Stolarski machen das Buch auch für das Auge zu einem Erlebnis.

Schau genau

Das Buch ist ein Gewinn für die ganze Familie – es bietet Stoff zum Selberlesen, Vorlesen … vor allem aber zum gemeinsamen Schauen: Wo gibt es Kröten, Schlangen, Eidechsen und Schildkröten? Findet sich tatsächlich auch ein Hund im Dom? Wo sehen wir die 12 Apostel, den Heiligen Stephanus und die vier Evangelisten? Und was hat eigentlich ein Greif, ein Affe und ein Widder beim Haupteingang des Domes, dem Riesentor, zu suchen?

Hier liegt ein Schatz!

Das Buch ist damit ein Nachschlagewerk, hat aber eindeutig auch „Schatzkartencharakter“, soll heißen: Es regt an, den Dom mit dem Buch in der Hand zu besuchen und das Beschriebene mit eigenen Augen zu entdecken und zu bestaunen. Empfohlen ist es ab 9 Jahren. Gerade die Geschichten und Legenden sind zwar durchwegs auch für jüngere „gruselbegeisterte“ Kinder geeignet, der restliche Teil, der auch wesentlich umfangreicher ist, erfordert aber doch – eben dem Thema angepasst – eine gute Portion Konzentrationsfähigkeit, die kleinere Kinder noch nicht haben können. Durch den Dom gehen, suchen und staunen können aber auch die Kleinsten!

Auch interessant: Spaß an Büchern auch für die Kleinsten

Ein Haus voller Zeichen und Wunder

Der Wiener Stephansdom – das Kinderbuch zum Dom
Annemarie Fenzl, Lene Mayer-Skumanz; illustriert von Annett Stolarski
Tyrolia, 2014
128 Seiten
ISBN: 978-3-7022-3363-1

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EIN ARTIKEL VON
  • Andrea Harringer

    „Meine Mami schreibt das auf, was ihr andere Leute erzählen.“ Das sagte mein Sohn, als man ihn fragte, was seine Mama beruflich mache. Seit 2001 bin ich Redakteurin in der Erzdiözese Wien, schreibe für den „Sonntag“ und versuche, Themen wie Familie, Kinder und Erziehung auch aus einem christlichen Blickwinkel zu beleuchten.


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