1. November 2014

"Die kleine Hexe" von Otfried Preußler


Die kleine Hexe, ein echter Klassiker. Kennen viele Eltern wahrscheinlich noch aus ihrer Kindheit … und wer sie in seinem Bücherregal weiß, sollte sie ganz dringend mal herausnehmen und mit den eigenen Kindern lesen.

Die kleine Hexe

Ein echter Klassiker. Kennen viele Eltern wahrscheinlich noch aus ihrer Kindheit … und wer sie in seinem Bücherregal weiß, sollte sie ganz dringend mal herausnehmen und mit den eigenen Kindern lesen.

127 und einfach noch zu jung

Die kleine Hexe ist leider erst einhundertsiebenundzwanzig Jahre alt und die großen Hexen nehmen sie deshalb einfach nicht für voll. Damit könnte die kleine Hexe ja gerade noch leben, aber dass sie nicht auf den Blocksberg zum Hexentanz in der Walpurgisnacht darf, das geht dann doch zu weit. Also fasst sie einen Entschluss: Sie wird trotz des Verbots auf den Blocksberg reiten und sie wird tanzen und feiern … alles natürlich still und heimlich und dann genauso still und heimlich wieder nach Hause kommen.

Höre nicht auf den Raben

Aber leider klappt das nicht ganz so, wie sie sich das vorgestellt hat. Von der Hexe Muhme Rumpumpel entdeckt, wird sie vor die Oberhexe gezerrt, die ankündigt, sie ein Jahr lang beobachten zu wollen. Eine gute Hexe müsse sie werden und nur wenn sie das schaffe, dann dürfe sie im nächsten Jahr ganz legal auf den Blocksberg und mittanzen. Die kleine Hexe verspricht das und kehrt zurück nach Hause zu ihrem Raben Abraxas. Der – als echter, wahrer, Freund – verspricht, dass er die kleine Hexe dabei unterstützen wird, eine gute Hexe zu werden. Und damit geht der ganze Schlamassel eigentlich erst los.

Das Buch wird für Kinder ab 6 Jahren empfohlen. Mein Sohn war 5 als wir es das erste Mal gelesen haben und er war begeistert.

Es ist wirklich kein Wunder, dass sich Ottfried Preusslers Kinderbücher so hartnäckig in den Kinderzimmern dieser Welt halten. Der Mann konnte einfach gut Geschichten erzählen, das auch noch in einer witzigen kindgerechten, anregenden Sprache und mit viel Liebe zum Detail.

Tipp: Wie sie ihrem Kind Bücher schmackhaft machen können

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EIN ARTIKEL VON
  • Andrea Harringer

    „Meine Mami schreibt das auf, was ihr andere Leute erzählen.“ Das sagte mein Sohn, als man ihn fragte, was seine Mama beruflich mache. Seit 2001 bin ich Redakteurin in der Erzdiözese Wien, schreibe für den „Sonntag“ und versuche, Themen wie Familie, Kinder und Erziehung auch aus einem christlichen Blickwinkel zu beleuchten.


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