10. Juni 2015

Gerda Gelse – allgemeine Weisheiten über Stechmücken


In Gerda Gelse erzählt Autorin und Kindergartenpädagogin Heidi Trpak aus der Sicht einer Gelse, wie es denn so ist, eine Gelse zu sein.

Gelse, Mücke, Mosquito oder vielleicht auch schon mal „du Biest“: Wir haben viele Namen für die Gelse, aber nicht viel Sympathie. Das wird sich, um ehrlich zu sein, wohl auch nach der Lektüre „Gerda Gelse. Allgemeine Weisheiten über Stechmücken“ nicht ändern. Was aber anders sein wird: Zu den vielen Namen, die wir für die lästigen Tierchen haben, wird eine Menge an Wissen dazugekommen sein.

Aus der Sicht von Gerda Gelse

In „Gerda Gelse. Allgemeine Weisheiten über Stechmücken“ erzählt Autorin und Kindergartenpädagogin Heidi Trpak aus der Sicht einer Gelse, wie es denn so ist, eine Gelse zu sein. In einer sehr unterhaltsamen Mischung aus Sach- und Bilderbuch erfährt man in für Kinder wie Erwachsene gleichermaßen witziger Art und Weise, dass zum Beispiel Gelsen nur drei bis acht Wochen alt werden, dass sie nur so viel wiegen wie vier Menschenhaare oder dass die männlichen Stechmücken meist kleiner sind als die weiblichen.

Bilder aus der Natur

Laura Momo Aufderhaar, eine junge, innovative Illustratorin aus Deutschland, hat sich für die Bebilderung des spröden Themas der Botanik bedient. Mit aufmerksamen Augen und scharfem Blick ist sie durch die Natur gegangen, hat Blätter, Früchte und Halme gesammelt und hat mittels Pflanzendruck so echt wirkende Gelsen aufs Papier gezaubert, dass man als Leserin und Leser sogar meint, das charakteristische Sirren im Ohr zu haben.

Sirren ist schönstes Lied der Gelse

Und apropos Sirren: das, so erfährt man im Buch, haben wir alle bisher sowieso falsch verstanden. Das ist nämlich keinesfalls ein nervtötendes, unangenehmes Geräusch, sondern vielmehr das schönste Lied der Gelse, das sie uns nur deshalb vorsingt, weil sie uns gar so gerne mag.Besonderes Zuckerl für alle bastel- und malbegeisterten Kinder und Erwachsenen: Im Buch gibt es eine Anleitung, wie man mit Pflanzendruck selbst aus Pflanzen Tiere entstehen lassen kann.

Tipp: Früh die Neugier am Lesen fördern

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EIN ARTIKEL VON
  • Andrea Harringer

    „Meine Mami schreibt das auf, was ihr andere Leute erzählen.“ Das sagte mein Sohn, als man ihn fragte, was seine Mama beruflich mache. Seit 2001 bin ich Redakteurin in der Erzdiözese Wien, schreibe für den „Sonntag“ und versuche, Themen wie Familie, Kinder und Erziehung auch aus einem christlichen Blickwinkel zu beleuchten.


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