23. Juli 2018

5 Ideen, wie man den Sommer für die Beziehung nutzen kann

5 Ideen, wie man den Sommer für die Beziehung nutzen kann - meinefamilie.at

Keine Jahreszeit steht so für Glück, Spaß und Entspannung wie der Sommer! Grund genug, das gleich zu nutzen und gemeinsam ein bisschen Beziehungsglück zu tanken!

1. In Erinnerungen schwelgen & Erinnerungen schaffen

Der erste gemeinsame Sommer vor mehr oder weniger vielen Jahren war sicher etwas Besonderes. Warum wir das wissen? Weil der erste Sommer „damals“ immer Potential hat. Mehr freie Zeit, mehr Sonnenschein, lange Abende, Erlebnisse in der Natur oder der erste gemeinsame Urlaub, Ausflüge und Erkundungstouren, Wandern oder Badeseen, ein spontaner Roadtrip oder Sommerkonzerte… irgendetwas Besonderes erlebt man immer gemeinsam. Und die ersten Sommererinnerungen sind oft besonders strahlendes Beziehungsglück. Schuld ist nicht nur der Sonnenschein (und das Vitamin D), sondern das Neue daran. Gern erinnern wir uns an den ersten Sommer, lange Gespräche am Abend, Hängemattenstunden, Bergwochen… und dieser Zauber des Anfangs, diese sonnenwarmen Sommerstunden können der Beziehung auch Jahre danach noch ein Lächeln und „weißt du noch“s bescheren! Also, ran an die Fotos, das Lieblingslied von damals und viele gespeicherte Momente!

Es ist andererseits nie so leicht wie im Sommer, gemeinsam etwas Neues zu entdecken. Schon mal Kanu gefahren, ein Foodfestival besucht, eine Wasserschlacht oder eine Kräuterwanderung mitgemacht? Im Garten gezeltet, eine totale Mondfinsternis beobachtet (übrigens am 27.7. in Österreich!) oder den Sonnenaufgang am Berggipfel begrüßt? Um später in Erinnerungen zu schwelgen, muss man sie jetzt schaffen!

Nach einem Sommer gefüllt mit beziehungsstärkenden Glücksmomenten lässt sich dann der „graue Alltag“ besser aushalten und bewältigen.

2. Sightseeing (lokal)

Obwohl wir schon fast 8 Jahre in unserem Heimatort leben, haben wir noch lange nicht alles in der Umgebung gesehen. Und falls es hier nicht (mehr) viel zu entdecken gibt, kann man im näheren Umkreis weitersuchen. Es gibt mehr als man glaubt, wenn man nur bewusst danach sucht! Mini-Museen mit überraschenden Stücken oder klassischer Sehenswürdigkeiten in der nächsten Stadt. Es ist auf jeden Fall spannend sich auf die Suche zu machen! Quasi als Tourist auf Entdeckungstour zu gehen, mit Menschen anderer Nationalitäten eine Runde Riesenrad fahren, ein bisschen Geschichte schnuppern und gemeinsam etwas über die Heimat zu lernen schweißt zusammen und sorgt für Gesprächsstoff!

3. Entspannen!

Bei allem Planen und Erleben ist es ganz wichtig, nicht auf die Entspannung zu vergessen! Die gemeinsame Freizeit im Sommer ist oft schnell durchgeplant und zugepflastert und es kann leicht passieren, dass man danach erschöpfter ist als vorher. Unser Trick ist, im Kalender bewusst Tage zu markieren, die frei bleiben. Die werden dann aber auch nicht genutzt, um Zuhause große Projekte in Angriff zu nehmen oder nur zu putzen, zusammenzuräumen oder „nur schnell“ etwas zu machen. Nein, die sind Urlaubstage vom Alltag. Es gibt einfaches Essen und nach dem Frühstück heißt es ab in den Garten oder gemütlich spazieren gehen, den Tag gemeinsam genießen und wenn möglich Sonne tanken! Miteinander reden, Spiele spielen, einen Lieblingsfilm anschauen und vielleicht ein Eis essen gehen und sein Beziehungsglück genießen.

4. Träumen

„Der Sommer macht den Menschen zum Träumer“, sagt das berühmte Sprichtwort von Paul Keller. Zurecht! Die langen Tage und die Urlaubszeit laden ein, die Gedanken wandern zu lassen. Übrigens, beim gemeinsamen Wandern (oder zumindest Spazierengehen) entstehen tatsächlich die besten Gespräche. Das hängt wohl damit zusammen, dass alles in Bewegung ist und man einfach nur Zeit zum Reden hat.

Bei uns ist es so, dass wir lange Wege oder auch Autofahrten gern zum Austauschen, Überlegen und Konkretisieren nutzen. Wir wissen, wir dürfen auch einfach nur mit unseren Ideen und Gedanken spielen und mit dem Partner realistische und oft auch utopische Träume und Wünsche durchüberlegen. Ohne diese Gespräche wären wir nie auf die Idee gekommen, weniger zu arbeiten oder Hühner zu halten.

Viele Träume wirken anfangs unrealistisch! Bei manchen merkt man, dass sie wirklich nur Fantasien sind, andere werden gerade im Sommer zu realen Plänen, die in dieser Zeit heranreifen. Wichtig ist, dass man merkt, wo der gemeinsame Weg hinführt und sich für ehrliche und stressfreie Kommunikation Zeit nimmt! Übrigens, auch für Gespräche über sexuelle Wünsche und Vorstellungen darf (und soll) im Sommer Zeit sein! Man ist enstpannt(er) und offener, hat Zeit und oft auch mehr Lust. Selten ist die sexuelle Beziehung so entspannt und positiv wie an freien Tagen im Sommer! Das führt uns direkt zum nächsten Punkt:

5. Bewusst an die Romantik denken

Wir könnten jetzt von Sonnenlicht und Melatonin, Seratonin und Glücksgefühlen schreiben – brauchen wir aber nicht, denn es ist allgemein bekannt, dass der Sommer irgendwie glücklich(er) macht. Deshalb fällt es auch im Sommer leichter sich (schnell) zu verlieben. Das kann man aber auch für gefestigte und dauerhafte Beziehungen nutzen, um ihnen (wieder) Aufschwung zu geben! Sommer kann ein Beziehungsglück-Booster sein.

„Der Sommer macht den Menschen zum Träumer“, sagt das berühmte Sprichtwort von Paul Keller. Zurecht! Die langen Tage und die Urlaubszeit laden ein, die Gedanken wandern zu lassen.

Dabei sind oft nur Kleinigkeiten nötig, um bewusst wieder einmal für romantische Stimmung zu sorgen: ein liebevoll gerichteter Tisch auf der Terasse, ein gemeinsamer Spaziergang bei Sonnenuntergang oder auch ein Sommer-Date am Lagerfeuer, ein Mondscheinpicknick oder ein Besuch im Freiluftkino.
Genau so wie Zeit zum Entspannen, gehört auch Zeit für Romantik und gemeinsame Stunden eingeplant! Diese Zeit muss nicht verplant sein, mit Action gefüllt und möglichst dicht ausgebucht. Ganz im Gegenteil, auch hier gilt „Qualität vor Quantität“!

Nach einem Sommer gefüllt mit beziehungsstärkenden Glücksmomenten lässt sich dann der „graue Alltag“ besser aushalten und bewältigen.

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EIN ARTIKEL VON
  • Elisabeth & Johannes Hackl

    Elisabeth und Johannes Hackl leben mit ihren Kindern, Hunden und Hühnern in Niederösterreich. Sie sind begeisterte Familienmenschen, Kindergartenpädagogen, Referenten für Natürliche Empfängnisregelung, Teilzeit-Selbstversorger, im Glauben verwurzelt und noch immer sehr verliebt ineinander!


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