28. Mai 2018

Brettspiele, die uns als Familie Spaß machen

brettspiele familie - meinefamilie.at

Brettspiele machen Spaß und sind kein bisschen altmodisch. Während Tablet & Co. Familien potentiell eher separiert, bringt ein Brettspiel die Familie zusammen.

Ja, wir spielen immer noch. Und zwar regelmäßig. So oft jedenfalls, wie es unsere Zeit erlaubt. Ganz einfach, weil wir an die „Funktion“ von Brettspielen glauben. Sie verbinden und vereinen an einem Tisch. Sie haben also eine ganz gegensätzlich Wirkung im Vergleich zu Smartphone & Co. Beim Gebrauch dieser Geräte und technischen Errungenschaften zieht sich tendenziell jeder Nutzer in seinen eigenen Raum zurück, sowohl geistig als auch körperlich.

Viele von uns haben genau solche Kindheitserinnerungen. Mama und Papa haben sich bei einem Brettspiel, trotz Stress, den sie sonst hatten, ganz bewusst Zeit genommen. Ein paar Minuten oder Stunden ging es um nichts außer um das gemeinsame Spiel, das andere Regeln als der Alltag hatte. Man ließ sich gemeinsam auf die Spielwelt ein.

Teil unseres Familienalltags

Vor allem meine Frau kommt aus einer „Brettspieler-Familie“. Bei mir selbst war dieses schöne Spiel-Ritual leider weniger verankert. Im „Aushandeln“ von dem, was wir in unseren Familienalltag „retten“ bzw. übernehmen wollten, kam es schnell zur Entscheidung, dass Brettspiele, aus genannten Gründen, einfach sein müssten. Das würde uns und unseren Kindern guttun.

Tatsächlich sind es eher die simplen Spiele, die uns begeistern und die sich über die Jahre Spielerfahrung als Klassiker herausgestellt haben. Ein paar davon möchte ich erwähnen.

Memory

Memory in allen Varianten: Egal ob mit Disney Figuren oder mit Wesen aus der Tier- oder Fabelwelt. Der Allzeit-Klassiker ist auch bei uns ein Klassiker. Vor allem deshalb, weil sich hier nur allzu die Familienwelt auf den Kopf gestellt wird. Haben die Erwachsenen in manchen anderen Bereichen des Familienlebens die „Hosen an“, so verblassen Mama und Papa regelmäßig gegen die enorme Denk- und Merkleistung der kleinsten Tochter.

Make ´n´ Break

Ebenfalls ein einfaches Spiel. Man spielt gegen die Zeit und versucht in der jeweils erwürfelten Zeitdauer Figuren aus Holzklötzen nachzubauen. Das ist unterhaltsam, fördert die räumliche Vorstellungskraft und zeigt, wer wirklich unter erhöhtem Tempo Kunststücke zustande bringt.

Können Schweine fliegen

Hier wird die Phantasie beflügelt, Zuschreibungen werden in Frage gestellt und ganz nebenbei lernt man, was die Tiere tatsächlich können. Lehrreich, saulustig und unterhalt. Nicht nur für Kinder geeignet. Auch Erwachsene können da definitiv noch einiges über die Tiere um uns herum und anderswo lernen.

Das Spiel des Lebens – Junior Edition

Die Vorlage kennt man. Weniger aber diese Edition. Man flitzt ähnlich schnell und abwechslungsreich durchs Leben, heiraten und Kinderkriegen sind aber bei dieser Variante nicht das Hauptthema. Stattdessen geht es darum etwa Schokoladefabriken oder Spielplätze zu besuchen und möglichst wortreich über die dortigen Erlebnisse zu berichten. Am Ende gewinnt der, der am meisten Sterne hat und somit auch der, der am meisten Spaß gehabt hat. Familien wollten manchmal einfach nur Spaß haben!

Kakerlaloop

Zugegeben. Das simpelste Spiel unter den hier vorgestellten Werken. Im Grunde geht es um nicht viel mehr als der Kakerlake zu entkommen, die durch zwei Loopings den Weg in den „Untergrund“ und wieder zurück aufs Spielfeld findet. Ist sie auf dem Spielfeld ist man hoffentlich mit seinen Spielfiguren in Sicherheit oder wird zumindest nicht erwischt, sonst heißt es zurück an den Start. Macht definitiv sehr viel Spaß.

Fazit

Spiele machen Spaß, bringen die Leute zusammen und bilden hin und wieder sogar weiter. Am besten gleich mal selbst ausprobieren!

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EIN ARTIKEL VON
  • Markus Stegmayr

    Als freier Journalist, Blogger und Hobby-Gastrosoph besteht mein Berufsalltag hauptsächlich aus lesen, schreiben, hören und essen. Mein Familienalltag bringt diesen Rahmen aber oft gehörig aus der Fassung. Genau darüber lohnt es sich aber wiederum zu schreiben!


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