24. Februar 2020

Babybrei: Hühnchen mit Wintergemüse

babybrei: hühnchen mit wintergemüse

Garantiert ohne Zusatzstoffe sind selbst zubereitete Breie für die Jüngsten. Da sich Wintergemüse besonders gut für die Allerkleinsten eignet, zahlt es sich aus frisch einzukaufen. Gemeinsam mit Huhn ergibt es eine gesunde und wohlschmeckende Mahlzeit.

Zubereitung:

Für den Einstieg in die Beikost bietet sich die Pastinake mit ihrem süßen Geschmack regelrecht an. Dank der darin enthaltenen ätherischen Öle ist sie besonders bekömmlich. Das Wintergemüse liefert viel Vitamin C und D sowie die wichtigen Mineralstoffe Phosphor und Kalzium. Folgende Zutaten enthält die leckere Mahlzeit:

  • 100 Gramm Pastinaken
  • 30 Gramm Hühnerbrust, am besten in Bio-Qualität
  • 1 Esslöffel Rapsöl

Zunächst werden die Pastinaken geschält und in kleine Würfel geschnitten. Gemeinsam mit der ebenfalls zerkleinerten Hühnerbrust kommen sie in einen Topf mit rund 60 Milliliter Wasser. Sobald beides weich ist, einfach mit einem Stabmixer pürieren und dabei das Öl zugießen. Nach demselben Prinzip lässt sich auch ein Brei mit Topinambur herstellen. Mit Reis, Hirse oder Kartoffeln lässt sich das Gericht mit leicht verdaulichen Kohlenhydraten anreichern.

Bei Wintergemüse Rote Rüben ist es besonders wichtig, auf Bioqualität zu achten. Zwar liefern sie besonders viel Eisen, jedoch sind sie auch nitrathaltig. Daher sollten sie frühstens ab dem 5. Monat auf dem Speiseplan stehen.

Schmackhafte Mahlzeiten auf Vorrat kochen

Bei der Umstellung von Mutter- oder Anfangsmilch auf Breikost essen die Kleinen zunächst nur wenig. Immerhin muss sich das Verdauungssystem erst an die neuen Lebensmittel gewöhnen und auch der Umgang mit dem Löffel muss erst gelernt werden. Zahlt es sich aus, jeden Tag Babybrei Hühnchen mit Wintergemüse frisch zuzubereiten? Das ist jedoch gar nicht notwendig, weil sich die Mahlzeiten portionsweise einfrieren lassen. Hier einige Tipps dazu:

  • Auf absolute Hygiene achten
  • Den Brei ohne Öl zubereiten und es erst nach dem Auftauen zufügen
  • Erst einfrieren, wenn der Brei erkaltet ist
  • Den Behälter mit dem Datum versehen

Wie lange eingefrorener Babybrei haltbar ist, hängt unter anderem von den Temperaturen im Tiefkühlschrank ab. Um auf der sicheren Seite zu sein, braucht man den Vorrat innerhalb von zwei Monaten auf. Gerade für die Anfangszeit sind Eiswürfelbehälter ein wichtiger Helfer: Darin lassen sich auch kleine Portionen am besten einfrieren.

Den Brei richtig auftauen

Am besten bleiben die Nährstoffe und Vitamine erhalten, wenn der Brei rasch aufgetaut wird. Auf keinen Fall darf er lange bei Zimmertemperaturen stehen, weil sich an der warmen Luft Keime rasch vermehren. Beim Aufwärmen mit der Mikrowelle ist auf eine gleichmäßige Wärmeverteilung zu achten: immer gut umrühren und die Temperatur testen, bevor der erste Löffel in den Babymund wandert. Einmal aufgetaute Breireste dürfen nicht mehr verfüttert werden.

Weitere Babybrei-Rezepte finden Sie auf Gutekueche.at

 



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